In der heutigen Wirtschaft kommen Unternehmen ohne gute digitale Ausstattung in der Regel nicht mehr aus. Verlässliche und sichere Online-Dienste gehören vielmehr zum Rückgrat vieler moderner Unternehmen. Wer digitale Geschäftsmodelle unterhält, muss also auf eine stabile Hosting-Infrastruktur bauen können.
Zuverlässigkeit nicht nur digital denken
Der virtuelle IT-Raum mit allem, was dazu gehört, ist wichtig. Doch um Stabilität und Zuverlässigkeit zu ermöglichen, darf auch die physische Sicherheit nicht vergessen werden. Die beste Firewall und die stabilsten Server bringen einem schließlich nichts, wenn die Server und Speichermedien physisch zu Schaden kommen – sei es durch Diebstahl, Vandalismus oder auch einfach Elementarschäden. Es beginnt also vor der digitalen Ebene bereits damit, dass für eine starke Sicherheit im Rechenzentrum gesorgt werden muss.
In Zeiten, in denen alles immer technologisierter wird und sich mehr und mehr im virtuellen Raum abspielt, wird physische Sicherheit schnell übersehen. Das kann fatale Folgen haben, denn solche Sicherheitslücken kosten kleinen Unternehmen schnell das Vertrauen.
Performance als Conversion-Faktor
Firmen, die auf digitale Geschäftsmodelle setzen, benötigen beim Hosting ihrer Dienste im Internet eine möglichst geringe Latenz, um lästige Wartezeiten und Instabilitäten bei der Performance zu vermeiden. Nur so können auch stabile Umsätze erwirtschaftet werden. Eine langsame Website senkt die Kundenzufriedenheit drastisch und wirkt sich somit auch negativ auf die Conversion-Rate aus. Schon kleine Veränderungen bei der Wartezeit können schnell dafür sorgen, dass potenzielle Kunden es sich frustriert anders überlegen und abspringen. Der US-amerikanische Konzern-Gigant Amazon veröffentlichte diesbezüglich in der Vergangenheit konkrete Zahlen. Hier wurde geschätzt, dass eine um 100ms schlechtere Ladezeit einen Umsatzrückgang von 1% bedeutet. Und auch andere Studien zeigen, wie wichtig kurze Ladezeiten für den Unternehmenserfolg sein können.
Hier kommen Technologien wie NVMe-Speicher und optimierte Content Delivery Networks (CDNs) ins Spiel. Ergänzende technische Standards, wie sie das W3C (World Wide Web Consortium) definiert, helfen zudem dabei, die Interoperabilität und Zukunftsfähigkeit der eigenen Web-Infrastruktur zu gewährleisten. Besonders für junge Unternehmen sind moderne Cloud-Lösungen eine große Hilfe für effiziente Geschäftsprozesse.
Die digitale Infrastruktur muss mitwachsen
Erfolg und Wachstum sind das Ziel jedes Unternehmers. Ein wachsendes Unternehmen bedeutet mehr zahlende Kunden. Bei digitalen Dienstleistungen gehen damit aber auch wachsende Anforderungen für die IT-Kapazitäten des Unternehmens einher. Für erfolgreiche Unternehmen ist es daher wichtig, sich nicht auf starre und unflexible Hosting-Pakete zu verlassen. Wer mit einem agilen Geschäftsmodell Erfolg hat oder haben möchte, muss heutzutage auf flexibel anpassbare Ressourcen wie RAM, CPU oder SSD-Speicher zurückgreifen können. Indem die digitale Infrastruktur anpassbar bleibt, können auch die Kosten entsprechend des Unternehmenswachstums angepasst werden. So kann das gesamte Vorhaben gesund skaliert werden.
Fazit
Die Wahl der richtigen Hostingumgebung entscheidet darüber, ob ein digitales Geschäftsmodell auf Sand oder auf Beton gebaut ist. Wer am falschen Ende spart und auf minderwertige Infrastruktur setzt, riskiert nicht nur technische Ausfälle, sondern langfristige wirtschaftliche Schäden durch Vertrauensverlust und Ranking-Verluste bei Suchmaschinen. Von Anfang an muss auf Effizienz, Skalierbarkeit und die nötige Cybersicherheit geachtet werden. Eine stabile, performante und sichere Serverumgebung ist somit die wichtigste Versicherungspolice für jedes Unternehmen, das im digitalen Zeitalter nachhaltig wachsen möchte.

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