Wie aufwendig ist das Hosting von Trading Apps?

Trading Apps Hosting

Das Internet und immer neue Technologien begleiten immer mehr Menschen auch im Alltag, immer mehr Menschen wünschen sich zudem die finanzielle Unabhängigkeit und wollen ganz neue Wege gehen. Das Apps und Programme im Web Browser immer beliebter werden, auch um im Internet Geld zu generieren, scheint daher logisch.

Immer mehr Unternehmen setzen daher nicht mehr auf das altbekannte Network Marketing, sondern steigen wie auch die Anwender in das Börsen- und Trading-Geschäft ein. Doch eine Trading App kann nicht mit jedem x-beliebigen Programm erstellt werden und einfach mit einem Single Server gehostet werden, eine Trading App verlangt mehr vom Hosting, wenn sie reibungslos und sekundengenau laufen soll.

Was genau ein Hosting mitbringen muss, um das auch Ihre Trading App fehlerfrei und zuverlässig läuft, erfahren Sie im Folgenden.

Den richtigen Server finden, so gehen Sie vor

Um Trading Apps wie eToro entwickeln und hosten zu können, ist ein wenig Grundwissen nötig, denn eine Trading App ist sehr komplex und benötigt verschiedene Komponenten im Hosting, um reibungslos zu laufen. Gerade beim Trading können kleine Verzögerungen durch Fehler beim Aktualisieren oder Bugs in der Software zu großen Verlusten führen.

Welcher Trading Anbieter will aber für die Verluste seiner Kunden aufkommen oder aufgrund der fehlerhaften App die Kunden verlieren. Schauen Sie daher genau hin und wählen Sie den Server und Hosting Anbieter mit Bedacht aus. Gegebenenfalls bietet es sich an, nach einem Experten zu suchen und diesen hinzuzuziehen.

Die Hosting Anbieter Auswahl

Entscheidend ist bei der Wahl des richtigen Hosting Anbieters bei Weitem nicht nur der Preis. Viel wichtiger ist es, sich für die richtige Architektur für die Anwendung zu entscheiden, doch was ist „richtig“ und was ist „falsch“? Dies gilt es herauszufinden, Trading App Entwickler sollten sich erst einmal überlegen, welche Anforderungen an die Webanwendung gestellt werden.

Es müssen fast immer bestimmte Komponenten und Bausteine integriert werden, sodass das Hosting auf die Anwendung abgestimmt ist und diese exakt funktioniert. Schon kleine Fehler können insbesondere beim Trading sehr teuer werden.

Entwickler und Anbieter sollten zudem schon vorher darüber nachdenken, ob sie die Anwendung „nur“ auf mobilen Geräten zur Verfügung stellen will oder auch eine Web-Version gehostet werden soll. Nicht zuletzt spielt natürlich auch oft das Budget eine Rolle und sollte daher ebenfalls schon vorher genau berechnet werden.

Unabhängig von den Anforderungen hat jeder Anbieter zudem die Möglichkeit, ein auf seine Trading App zugeschnittenes Hosting erstellen zu lassen. Wir haben uns verschiedene Möglichkeiten angesehen, die Vor- und Nachteile unter die Lupe genommen und eine passende Architektur für Tradings Apps gefunden.

Reverse Proxy oder Load Balancer – Der passende Server ist entscheidend

Reverse Proxy und Load Balancer balancieren die Last aus und werden deshalb normalerweise in Serverumgebungen verwendet, um die Leistung und Zuverlässigkeit zu verbessern. Das funktioniert, indem die Arbeitslast auf eine Reihe unterschiedlicher Server verteilt wird und so ein Gleichgewicht zwischen der Arbeitslast der einzelnen Komponenten und Server hergestellt wird.

Die Load Balancer Varianten sind sehr nützlich, um Trading Apps zum „Laufen“ zu bekommen. Denn Sie unterstützen eine horizontale Skalierung, das bedeutet, sie ermöglichen das Hinzufügen weiterer Server zur Umgebung, wodurch der oben erläuterte Lastenausgleich ermöglicht wird.

Ein Reserve-Proxy arbeitet ähnlich. Bei diesem werden Anwendungsebenen verwendet, um mehrere Anwendungen gleichzeitig über eine Domäne und einen Port bereitzustellen. Beispiele für Software, die einen Lastenausgleich durch Reverse-Proxy ermöglichen, sind HAProxy, Nginx und Varnish.

Die Vorteile von Reverse Proxy und Load Balancer im Überblick:

Bei dieser Hosting-Variante wird ein Serverausfall blitzschnell ausgeglichen, da die Funktion von einem anderen integrierten Server übernommen wird. Ein Ausfall oder Fehllaufen der Trading App wird somit minimiert.

Außerdem ist eine horizontale Skalierung möglich, um die Umgebung zu vergrößern oder zu verkleinern. Ein oft unbeachteter, aber sehr wichtiges Merkmal, die Clientverbindungen werden begrenzt, um DDOS-Angriffe verhindert.

Die Nachteile von Reverse Proxy und Load Balancer im Überblick:

Reichen die Systemressourcen nicht aus, kann ein Load Balancer die Leistung der Trading App einschränken, was zu Verzögerungen führen kann. Die richtige Konfiguration ist daher extrem wichtig und sollte in jedem Fall von einem Experten durchgeführt werden.

Zudem sind Reverse Proxy und Load Balancer viel komplexer als beispielsweise seperate Server-Set-ups oder Single Server, daher müssen auch Faktoren wie SSL und Anwendungen, die Sticky Sessions benötigen, berücksichtigt werden.

Das größte Problem besteht darin, dass es sich beim Load Balancer um Single Point of Failure handelt, was bedeutet, dass die gesamte App ausfällt, wenn der Load Balancer nicht funktioniert. Daher sollte in diesem Fall immer besser auf einen Reverse Proxy zurückgegriffen werden.

Unser Fazit

Das Hosting einer Trading App ist sehr komplex und muss 100 % korrekt durchgeführt werden, da sich sonst schnell kleine Fehler einschleichen können, die zu schwerwiegenden Folgen führen können.

Kunden, die große Verluste oder viele kleine Verluste verzeichnen, weil die App nicht 100 % korrekt läuft, wechseln schnell den Trading-App-Anbieter und hinterlassen gern auch eine negative Bewertung oder schreiben einen kontraproduktiven Erfahrungsbericht.

Wir empfehlen daher bei Unsicherheit immer einen Experten miteinbeziehen und diesen, wenn möglich und nötig von Anfang an mit ins Boot zu holen. Diese wissen genau, worauf es ankommt und können Sie schon bei der Entwicklung der Trading App unterstützen.

 
Über Redaktion 48 Artikel
In diesem IT-Magazin veröffentlichen unsere Redakteure regelmäßig interessante Beiträge zu den Themen Internet, IT, Server, Server2Go, Apps und Software.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*